Oktoberfest- und Weihnachtsprojekt 2004

Aidswaisen in Afrika

Zwanzig Jahre, nachdem die ersten Aids-Fälle erkannt wurden, hat sich die Immunschwäche zur schlimmsten Krankheit entwickelt, von der die Menschheit jemals betroffen war. Seit Beginn der Epidemie haben sich mehr als 60 Millionen Menschen mit dem HIV-Virus infiziert.



Pater Herbert Douteil
 Das Mädchen, am Tag seiner
 Erstkommunion trägt die kleine
 Schwester auf dem Rücken,
 weil zu Hause niemand mehr
 ist...
Das HIV-Virus verursacht AIDS. Diese englische Bezeichnung steht für "aspuired Immune Deficiency Syndrome", zu deutsch, "Erworbener Immundefekt". AIDS ist also eine Schwächung des Immunsystems. Die Abwehrkräfte reichen nicht mehr aus, um krankheitserregende Organismen zu bekämpfen. Häufige Krankheiten bei AIDS-Infizierten sind Tuberkulose und Lungenentzündungen, aber auch Allergien und Krebs. Ohne weitere Behandlung bricht das Immunsystem nach etwa zehn Jahren zusammen. Die AIDS-Erkrankung bedeutet dann unweigerlich den Tod. Inzwischen gibt es aber Medikamente, die die Vermehrung des Virus eindämmen. Der medizinische Fortschritt hat so zu einer höheren Lebenserwartung bei denjenigen geführt, die sich die Medikamente leisten können.
Nur 440000 Erkrankte haben Zugang zu Medikamenten.
Die Welt-Aids-Konferenz in Bangkok deckte die ganze Problematik dieser Krankheit auf: Aidswaisen ohne Zahl, Verlust von Fachkräften, religiöse Vorbehalte, Zurückhaltung vieler Regierungen, wenig Engagement reicher Geberländer wie USA und Deutschland, Preispolitik der Pharma-Multis, Ignoranz als größte Gefahr.


  • ca. alle 10 Sekunden stirbt ein Mensch an Aids.
  • ca. 40 Millionen Menschen sind weltweit mit dem HIV-Virus infiziert.
  • ca. 20 Millionen Menschen sind bereits an Aids gestorben.
  • ca. 16 Millionen Menschen infizieren sich jeden Tag neu.
  • ca. 2,7 Millionen Kinder und 17,6 Millionen Frauen sind unter den HIV-Infizierten.
  • ca. 13 Mio. Kinder haben bereits einen Elternteil oder beide Eltern durch Aids verloren.



  • Aids ist ein Phänomen der Globalisierung, die Erreger bewegen sich genauso schnell über alle Grenzen hinweg wie Datenströme oder Finanzflüsse. Nach wie vor ist ein Impfstoff nicht in Sicht.
    Der UNO-Sonderbeauftragte Stephan Lewis: "Aids ist die größte Bedrohung der Demokratie, Sicherheit und Stabilität in vielen Ländern dieser Erde und eines der größten Probleme unserer Zeit." Hinter diesen erschreckenden Zahlen verbergen sich enormes persönliches Leid und menschliche Tragödien.
    Die Kinder brauchen Menschen, in deren Nähe sie weinen und Herzen, an die sie sich an- Lehnen dürfen, um wieder zur Freude und zum Leben zu kommen.

    Knechtstedener Spiritaner arbeiten in fast allen Ländern Afrikas. Überall begegnen sie der Krankheit, über die keiner redet, von der aber jede und jeder weiß, was sie bedeutet: "Das was tötet", so heißt die Krankheit in der Landessprache im südlichen Afrika.

    Mit dem Oktoberfest 2004 wollen die Knechtstedener Spiritaner ihren Mitbrüdern in Malawi helfen, Waisenkindern eine neue Heimat und Zukunft zu schaffen.

    Helfen SIE mit! Falls Sie in diesem Jahr das Oktoberfest nicht besuchen konnten, bietet sich Ihnen trotzdem eine Möglichkeit der aktiven Mithilfe. Folgend die Bankverbindung der:
    Missionsprokur Knechtsteden
    Deutsche Bank 24
    BLZ: 370 700 24
    Konto-Nr.: 122 72 71
    Verwendungszweck: Aidswaisen in Afrika

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