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Missionarin auf Zeit

Im Projekt "MissionarIn auf Zeit" (MaZ) bietet jungen Menschen die Möglichkeit in einem zeitlich befristeten Aufenthalt mit einer religiös geprägten Lebensgemeinschaft Erfahrungen in einer anderen Kultur zu machen.

Der Aufenthalt kann als Freiwilligendienst im Ausland angerechnet werden.

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Serie: Warum ich Spiritaner werden möchte? (Oktober)

07.10.2015

Aying Gavino spürte den Ruf Gottes. Bei der Suche nach seinem Weg, der diesem Ruf entspricht, hat ihn das Leben und die Spiritualität der Spiritaner begeistert.

Ich kam, sah und blieb!

Als sich die Spiritaner an der Loyola Theologischen Hochschule in Ateneo-De-Manila im April 2007 vorstellten, fühlte ich Interesse daran, die Arbeit der Spiritaner auf den Philippinen und an anderen Orten kennen zu lernen. Damals war ich bereits im dritten Jahr der Theologie. Ein Jahr später erbat ich die Aufnahme bei den Spiritanern und wurde in das Postulat aufgenommen. Während dieser Zeit lernte ich die Spiritualität unserer Gründer Claude Francois Poullart des Places und Francois M. Paul Libermann kennen und war zutiefst davon angetan.

Aying Gavino Jr. Luna CSSp, Philippinen

Darum trat ich 2009 in das Noviziat ein und dies war, zugegeben, die herausforderndste Phase in meinem Leben. Das Ausbildungsprogramm war zwar anspruchsvoll, aber ich konnte meine Beziehung zu Gott vertiefen. Am Pfingsttag 2010 legte ich meine erste Ordensprofess ab. Als ich meinen Professvertrag unterzeichnete, war ich sehr glücklich, dass ich dies in aller Öffentlichkeit tun konnte und sagte mir: „Jetzt bin ich ein Ordensmann und bin auch bereit, als Ordensmann zu leben.“

Ich wollte Spiritaner und Missionar werden, weil ich die Missionsarbeit der Spiritaner hoch schätze, die in abgelegenen Gebieten leben und arbeiten und dabei dem Beispiel ihrer Gründer folgen, „bei den Ärmsten und Verlassensten zu sein.“ Auch ihre einfache und gastfreundliche Lebensweise, die ich während der Jahre meiner Ausbildung erfahren durfte, gefällt mir sehr. Sie sagt mir zu, da ich selber auch sehr einfach bin.

Die Bibelstelle, die mich bei meiner Suche begleitet hat, ist: „Kommt und seht!“ (Joh 1,39). Denn rückblickend erkenne ich, dass mir das Ordensleben unbekannt war und ich zu den Spiritanern gegangen bin, um selber zu erfahren, was Ordensleben ist. Natürlich spürte ich auch einen Ruf Gottes. Ich kam, um zu sehen und nun lebe ich mit Gottes Gnade bei den Spiritanern das Ordensleben. Dabei erfahre ich eine große Freude, die für mich ein Geschenk Gottes ist.

Ich bin dankbar, dass ich meiner Berufung gefolgt bin, dass ich bei behinderten Kindern arbeiten darf, und die Liebe der Mitbrüder meiner Kommunität und in unserem Ordensbezirk erlebe. Ich werde die nie vergessen, denen ich so viel zu verdanken habe: unsere Wohltäter, die mit ihren Spenden mich und meine Mitbrüder unterstützen.

Aying Gavino Jr. Luna CSSp, Philippinen

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Aying Gavino Jr. Luna CSSp, Philippinen